Istrien & Spanien

Mitte Jänner verbrachten Hannes und ich ein paar Tage in Istrien. Dort kletterten wir in Kompanj, einem Gebiet nahe des malerischen Städtchens Buzet. Gemeinsam mit Christoph Detschmann und Rubina Medea versuchte ich die Route „Rocket Max“ 8a+/b. Die kleinen Griffe in der sehr steilen Wand forderten mich anfangs gewaltig heraus aber dank Rubi und Christoph konnte ich mich super für diese Tour motivieren und mit der Zeit fanden sich auch echt coole Lösungen für die anstrengenden Züge. Zum Glück reichte die Zeit für einen Durchstieg, bevor wir nach Hause fahren mussten. Glückwunsch auch an Christoph und Rubi, die die Route ebenfalls souverän punkteten.

Ende Jänner ging es dann für uns zur Ispo nach München. Wie immer machte es großen Spaß alte Freunde und Sponsoren zu treffen. Im Anschluss an diese schöne, aber dennoch anstrengende, Woche musste ich mich einer Zahn-OP unterziehen. Mit Klettern war deshalb vorerst einmal Schluss. Dafür nutzte ich die Zeit um mich einer neuen Herausforderung zu stellen. Nämlich dem Aufbau eines Vertriebsnetzes für das italienische Klettermodenlabel E9 in Spanien. Den ganzen März war ich deshalb quer durch Spanien unterwegs um die superschöne Winterkollektion zu präsentieren. Dank meiner spanischen Freunde konnte ich mein Spanisch auch in kürzester Zeit von „Kletterspanisch“ auf brauchbares „Geschäftsspanisch“ optimieren. Diese neue Arbeit macht mir wirklich Freude und ich hoffe, dass E9 in Spanien gut anlaufen wird. Trotz dieser, sehr arbeitsintensiven Zeit, gelang es mir ab und zu in Oliana zu klettern. Die Stimmung am Fels war wie immer außergewöhnlich. Es waren gerade einige extrem starke Kletterer vor Ort und es war eine große Freude für mich, Teil dieser internationalen Kletter-Community zu sein. Kurz vor meiner Abreise gelang mir dort noch die extrem schöne, aber auch sehr fordernde Route „Mon Dieu“ 8a+. Einen netteren Abschluss dieses Spanien-Abenteuers hätte ich mir gar nicht vorstellen können.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in den Frühling. Hasta pronto Espana!

 

 

Tufaclimbing im Süden

 

Seit einigen Jahren verbringe ich mit meinem Mann Hannes immer wieder Zeit in den Klettergebieten Kataloniens. Im November nahmen wir uns jedoch vor, einmal ein Klettergebiet in Andalusien kennenzulernen. Und ich muss sagen – unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Die Felsqualität rund um Malaga ist einfach phantastisch. Für Villanueva del Rosario, wo wir eine Woche verbrachten, gibt es eigentlich nur eines zu sagen: steil, steiler, am steilsten. Dabei handelt es sich um eine beeindruckende, vorwiegend versinterte Wand, mit grandiosen, hauptsächlich langen Linien. Zufällig trafen wir dort unsere belgische Freundin Muriel Sarkany. Mit ihr,  Jules und einigen extrem sympathischen Locals waren wir in bester Gesellschaft. Für genügend Motivation am Fels war also gesorgt. Mir gelang es nach nur wenigen Versuchen eine wunderschöne 8a zu durchsteigen und ich machte mich im Anschluss sofort daran die Verlängerung, eine tolle 8b+, direkt neben La Rubia 8c+ (in meinen Augen „die Linie“ schlechthin), auszuchecken. Einsetzender Regen bereitete meinen Versuchen jedoch ein jähes Ende. Mit nassen Griffen wurde die Tour für mich unkletterbar, aber ich habe mir fest vorgenommen im nächsten Jahr zurückzukommen. Ich kann es kaum erwarten diese 8b+ oder vielleicht sogar La Rubia zu versuchen.

Wieder daheim im Wienerwald hatte ich das Privileg ein paar Freunde in der Kletterhalle Marswiese zu coachen. Es ist jedes Mal eine große Freude für mich ihre Motivation beim Training zu erleben und ihre Fortschritte beobachten zu dürfen!

Kurz vor Weihnachten gönnten wir uns wieder eine kurze Auszeit. Unsere Reise führte abermals in den Süden. Dieses Mal war unser Reiseziel Istrien! Schon vor längerer Zeit hatte unser italienischer Freund Andrea Polo von einer Perle direkt über dem Meer erzählt und ich muss gestehen, es ist einer der tollsten Felsen, den ich je gesehen habe. Unglaublich steil und mit einer Felsqualität, die man so kaum irgendwo findet. Die Aussicht direkt aufs Meer und die Ruhe dort machen diesen magischen Ort zu einem unserer neuen Lieblingsspots. Die Kletterei selber empfand ich als sehr hart. Jeder einzelne Zug in diesen steilen Routen ist ebenso kompromisslos wie die Schwierigkeitsbewertung. Nach zwei Tagen Eingewöhnung gelang mir mit „Total Extrem“ eine wunderschöne 8a – und ich nahm sofort das nächste Projekt in Arbeit.  „Venga Vecchio“ ist ebenfalls mit 8a bewertet, aber noch härter als „Total Extrem“, besonders der Boulder in der Mitte hat es in sich und auch beim Ausstieg darf man nichts anbrennen lassen. Es war ein perfekter Jahresausklang, auch noch diese tolle Linie zu punkten! Danke an unsere slowenischen Bekannten Gasper Pintar und Laura fürs Anfeuern. Wieder einmal ist eine Woche viel zu rasch vergangen und ich hoffe, dass das Wetter in Istrien auch im Jänner gut sein wird. Hannes und ich würden gerne noch ein paar weitere Tage in der Gegend verbringen um dort zu klettern und neue Gebiete kennenzulernen. Speziell in der Umgebung der malerischen Stadt Buzet gibt es eine Menge Massive, die wir noch nicht kennen. Zuvor geht’s jedoch für einige Tage nach Hause um den Start ins Neue Jahr gemütlich daheim in Österreich zu verbringen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meiner Website einen guten Rutsch ins Neue Jahr und viele schöne und erfolgreiche Klettertage 2017!

Abschließend möchte ich mich zum Ende des für mich so erfolgreichen Jahres 2016 bei meiner Familie, meinen Freunden, meinen Fotografen und meinen langjährigen Sponsoren herzlich für die wertvolle, gemeinsame Zeit und für die tatkräftige Unterstützung bedanken. Mit und Dank euch werde ich meine Träume und Ziele nie aus den Augen verlieren.

Prosit Neujahr!

 

Herbst

Die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen – dennoch – rückblickend gesehen waren sie alle vollgepackt mit wunderschönen Momenten!

Gemeinsam mit guten Freunden verbrachte ich meinen Geburtstag bei Marianne und Christian Preschern in Kärnten. Dort war es für Mitte September noch ungewöhnlich warm. Wir konnten sogar noch im Faakersee schwimmen und hatten an meinem Geburtstag das Privileg den See ganz für uns allein zu haben. Ich empfand das als reinsten Luxus.

Für ein richtig hartes Projekt an meinem Limit, das mich Tage, vielleicht Wochen an sich gebunden hätte, fehlte mir im September jedoch die nötige Motivation. Stattdessen kletterte ich viele, unterschiedliche Routen in oft nur wenigen Versuchen. So zum Beispiel gelang es mir im Maltatal mit „The Last Mohican“ eine richtige Perle zu durchsteigen. Bei Villach gelang mir die technisch anspruchsvolle „Runsensau“ und an der Weissen Wand in der Steiermark die wunderschöne Route „Sun City“. Die Schwierigkeiten dieser Climbs bewegen sich im Bereich 8a und jede Einzelne von ihnen hat mir richtig großen Spaß bereitet!

Besonders hat es uns (Hannes und mich) gefreut, mit unseren Freunden Zeit am Fels verbringen zu können.

Mein Dank gilt vor allem Didi Steinhard und Petz fürs Anfeuern und für die Gaudi, die wir miteinander hatten. Aber natürlich gilt mein Dank auch allen anderen Freunden aus Kärnten und der Steiermark – allen voran Irina, Mike, Cuzl und Horst und vielen anderen für die lässige, gemeinsame Zeit. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im Frühling!

Anfang Oktober war ich mit Hannes eine Woche in Italien um meine Kunden für Metolius und Sterling Ropes zu besuchen. Grazie a tutti, sopratutto a Fabio Leoni (Arco), Marco (Finale Ligure) e Kurt Astner (Brunico). Natürlich nützten wir den Besuch in Arco auch um einen Tag zu klettern. Dank unserer italienischen Freunde Seve Scassa und Laura Giunta konnten wir ein wirklich lässiges, neues Gebiet kennenlernen.

Zu guter Letzt möchte ich noch erzählen, dass wir, gemeinsam mit unserer langjährigen Freundin und Profifotografin Claudia Ziegler zwei wirklich tolle und produktive „Shooting days“ in Kärnten verbracht haben. Eine kleine Auswahl der Fotos könnt Ihr hier auf meiner Website sehen. Vielen Dank an Claudia für die wunderschönen Bilder und natürlich auch, wie immer, an Hannes. Schöne Momente sollte man festhalten und das ist den Beiden super gelungen. :-).

Die letzten, schönen Herbsttage habe ich schließlich in ein neues Kletterprojekt bei Villach investiert. (Herzlichen Dank an Mario Schautz für das Einbohren dieser tollen Linie). Diese Route ist bestimmt eine der Schönsten, die ich seit langem versucht habe und entsprechend motiviert bin ich auch sie durchzusteigen. Leider waren in der ersten Seillänge aufgrund der vielen Regenfälle einige Griffe total nass – Schade, denn den Rest konnte ich bereits durchsteigen.

Nun aber regnet es seit Tagen ohne Unterbrechung und ich muss mein Vorhaben wohl auf das nächste Frühjahr verschieben. Eigentlich ist das aber nicht so schlimm, denn so weiß ich wenigstens schon genau, worauf ich mich für nächstes Jahr freuen kann!

Allmählich klopft der Winter an die Tür und der wird uns für ein paar Monate in die Kletterhalle schicken oder, wenn wir Glück haben, in ein sonniges Klettergebiet im Süden.

Ich wünsche Euch allen einen schönen, restlichen, November und viel Spaß und Motivation am Fels!

 

Sommer 2016

Der Sommer ist wieder einmal rasch vergangen, und schon steht der Herbst vor der Tür … Nachdem Sommer Hauptsaison für die E9 Orderrunde ist, haben wir im Juli und August keine Zeit, weiter weg zu fahren, so genießen wir den Sommer ganz einfach immer daheim. Einige Tage haben wir in der Arena in Mixnitz, in der schönen Steiermark verbracht, und die restliche Zeit sind wir zwischen Kärnten und Niederösterreich hin- und hergependelt. Kärnten ist im Sommer ganz einfach perfekt, auch wenn’s zum Klettern oft zu warm ist, geht meist doch immer irgendetwas und die Wasserqualität der Kärntner Seen ist auf alle Fälle unschlagbar.

Diesen Sommer hatte ich mir fest vorgenommen, Zeitgeist zu klettern. Nie zuvor hatten wir es bis in die Arena geschafft, obwohl ich das schon länger im Hinterkopf hatte, heuer hat es aber endlich gepasst. Zeitgeist wurde im Herbst 1984 vom Grazer Thomas Hrovat erstbegangen und mit 10- bewertet. Damals war sie in Österreich die schwerste Route, heute ist sie ein absoluter Klassiker! Die Tour ist 20 Meter lang und hängt ca. 7 Meter über, also schon etwas steiler und der Fels ist auch schon sehr glatt. Sie gilt als besonders schön und lohnend und ich kann mich dieser Meinung nur anschließen. Die Bedingungen in der Arena waren bei unseren Besuchen meist mies, der Schönheit der Route und meiner Begeisterung hat das aber keinen Abbruch getan und es gelang mir, mir meinen Wunsch zu erfüllen, nämlich Österreichs erste 8a in meinem Heimatbundesland zu klettern. Danke an alle dort für die lustige Gesellschaft und die Gastfreundschaft, besonders natürlich an Horst und Hannes für die Motivation.

Unser zweiter Sommer-Hotspot war heuer das Maltatal. Die Kletterei dort ist (für uns) sehr gewöhnungsbedürftig (Gneis), aber die Routen sind einfach Hammer. Muskulus Grausimus Kraftikus ist eine Route, bei deren ersten Ausbouldern ich mir dachte, das geht bestimmt beim nächsten Mal. Ich hatte völlig unterschätzt, wie sehr diese Sloper beim Ausstieg pumpen und daß der Dynamo in der ersten Schlüsselstelle (für mich) ein Glückszug ist. Auf alle Fälle hat mich die Route durch den Sprung gereizt und gefordert, und umso besser fühlt es sich an, daß ich sie durchgestiegen bin. Auch im Maltatal haben wir einige sehr sympathische Locals kennengelernt und wir freuen uns schon auf weitere Besuche und Projekte dort. Hoffentlich kommt jetzt perfektes Spätsommer-Wetter, Herbst ist nämlich meine Lieblingsjahreszeit :-). Ich wünsche Euch allen einen schönen September!

Zeitgeist

I always wanted to do this one, so cool, Tuesday I did it: Zeitgeist, Arena :-) It’s an ultraclassic route and it’s Austria’s first 8a!! Zeitgeist was opened already in 1984 by Thomas Hrovat. I am born in Styria, so for me it was an absolute must to climb this beautiful historical line. The conditions in the Arena were very bad during all our visits, but the company was always great, thanks everyone we met there, and especially to Horst Jobstraibitzer and Hannes Raudner. Now I am psyched for more Arena action, hopefully the Hintere Arena gets dry soon ;-).

Before going to the OutDoor Show in Friedrichshafen two weeks ago, I had the pleasure to give an interview for FM4 Draussen together with our friend Horst. The series is called „Very Important Platzerl“ and it was really fun to talk about one of my new favorite places „Arena“ and one of the ultraclassic routes I was trying the past few weeks: Zeitgeist!!

Thanks Simon Welebil and FM4 for the nice interview!! The radio interview was broadcasted on FM4 connected, and you can still check the story on fm4.orf.at!!
http://fm4.orf.at/stories/1771845/

Climbing around home

It’s time to update my website! After returning home from Spain, we spent a few days at Grazer Bergland, Styria. We are both born in Styria, but never climbed there before, so we discovered some for us „new“ and great spots. The weather this year is really crazy, a lot of rain, in Austria and therefore many areas are wet. So I was happy to climb a really beautiful 8a „Schifahrer“ at Weiße Wand which stayed dry after all this rain. Beside my own climbing I was very motivated to have some coachings at my home-climbing-gym „Marswiese“ Wien with some friends and to lead last week a 3-day-trainingscamp for „Alpenverein Gebirgsverein“ in Maltatal, Carinthia. The participants were super motivated and together we sent a lot of nice routes and had so much fun. At the end of our training I made one quick try in „Marsch Mellow Kind“ 8a. This route is one of the most amazing one’s I ever know in this area and I really enjoyed to send it! The conditions were very bad, a lot of heavy rain again. A few holds on the top were wet, so the finish was a bit exciting, thanks to the lovely team for the cheering. Now I am looking forward for some more beautiful routes in Styria and Carinthia, and to the Outdoor-Trade-Fair in Friedrichshafen in July. I am really excited to meet some of my clients there, because I started to work for Metolius and Sterling in Italy.  I wish you all a nice start into the summer! Enjoy climbing!

Aspid, 8b, Figols

Climbing in Catalunya is so good. The week after Easter we headed back there to have a few more climbing days. Catalunya has become one of our home bases over the last years, and we couldn’t imagine not coming to Spain every winter. Also over the last years my idea of home has changed a bit, home isn’t anymore only „one place“, or pretty set „four walls“, it is where I find my friends and where I find happiness.This time we checked out a (for us) new area, the crag of Figols, which is situated near Oliana. Our good friend Tati Vilar has bolted a 5 star line there, Aspid 8b, obviously one of the best routes in this grade around the corner. Figols is in the shade the whole day, so it is a perfect place to be in April, May, and September, October. Two thirds of the route are overhanging, the crux consists of a physically demanding boulder problem and a tricky slab finally leads to the top. I really enjoyed to try this one and I was very happy to send it last Saturday with perfect windy conditions. Also we spent a good time together with the bolter of this amazing line and his girlfriend Gina. Thanks to them, and to the many other friends, we met during this trip: it’s always inspiring to climb with all of you again and to share new ideas and plans for next trips. But now it’s time to climb a little bit in Austria, spring is here :-).

Terradets

Happy to sit down and collect some thoughts from our current trip to Catalunya. This was again an eye opener to the important things of life. So psyched for rock climbing! This winter we spent mainly working, training indoors and enjoying normal life at our home in Lower Austria. We really appreciate to have spent more time at home than the past years, and to feel the Austrian winter again (even if it was warmer than usual), but finally it was time to travel back to Spain to touch some beautiful rocks. It was great to take this trip together with our good friends Michaela and Stefan Millonig-Mehlführer and the vibes in the team were really perfect. Besides a lot of fun, interesting evening-discussions, the most delicious food … we, of course, had also great climbing days, mainly in Terradets. The first two days the weather was a bit crazy, we even woke up with snow in the morning ;-) Also our muscles felt soore and we had to get used to the long pumpy tufa routes again. Luckily the weather turned better soon and the fitness for rockclimbing came back also relatively quick. So I personally enjoyed a lot the beautiful classic long Latido del Miedo, one of the nicest 8a’s I ever climbed! Falling one time on the very last move of this 35 meter route, before sending it, was a very good training, both physically as well as mentally. Another amazing route which I can recommend in this area is Effecte 2000, it’s steeper, a bit less tricky,  and it felt a little bit easier than Latido del Miedo. For sure it’s also a perfect 5 star route. These amazing sunny days on the rock, spent together with good friends, showed us once again, how important it is to find the right balance in life and to do, what you really want to do. We are now super-psyched for new projects and the upcoming season. Wish you all a great start of the spring and a happy peaceful Easter-Weekend!

 

L-Ments 8b+ Montsant

L-Ments is a steep pocket line on a high quality conglomerate in Montsant and it’s the classic of the sector Raco de Missa. It’s a powerful one, especially with some (for me) reachy moves and it’s very bouldery. It’s resistance demanding too. I wanted to try this one already during my last trips, but did not feel well prepared for the boulder sections because having mainly focussed on long resistance routes during the past months. But now it was time to face this challenge. From time to time I like to challenge myself also in routes which are not completely „my style“, because I know, I always learn a lot from this process. So I put fresh energy into this beautiful route and worked out the beta. The crux traverse felt really hard: no feet and two sidejumps on bad tiny holds. Luckily I found the sequences to see it through. When I finally clipped the anchor of L-Ments, I was very happy. I looked back to not just the hard climbing days I spent trying it, but to the full process which deeply inspires me. Routes which come easily, are great fun for me too, but the best sends of my life are the ones that I have to fight for and where obsession and motivation are the key for success.

We again spent a great time in Cornudella, climbing mainly at Montsant, which we do not only love for its high quality routes, but also for its outstanding views. Some days we went to Margalef for doing easier routes or for onsighting. It was awesome to spend the first weeks of the new year with doing what we love the most: climbing, cheering on old and new friends at the crag, getting pumped, hiking down in the dark and sharing a lot of laughs in the bar. Now it’s time for working, but the next trip will come for sure! Never lose sight of your aims!

FALCONETTI 8b+

I returned home from Spain super-happy because I did one of my favourite routes, Falconeti 8b+ in Montsant. This 45 meter line consists of two boulder sections in the lower part (the first pitch, which is graded 8a+) and very steep power endurance climbing in the second part. I like this beautiful route so much, because it’s a fantastic demanding line and the crag itself is situated in one of the most inspiring landscapes. When we arrived in Montsant mid October we met our friends Weni & Gaby from Argentina and Monika & Michal from Poland. Together we had a great time at the crag and the teamspirit was really unique. Besides a lot of fun everybody from the team was always climbing a muerte. Also the weather was perfect, we only had one rainy day, which we spent in Barcelona to visit our good friends Chris and Jimena Sharma. Sharma Climbing is a newly opened gym by Chris himself and it offers a perfect training-opportunity in Barcelona. After a few days I already came close to send Falconeti, but with too many pockets in the skin of my fingers from the very small sharp holds, I had to be patient and to rest a few days from this route. Finally after two rest-days I did the first half of the route, the 8a+, on my first attempt of the day, and only two days later I completed the whole route, Falconeti 8b+. It was really great to feel the flow of climbing while sending this line and to share these unforgettable moments with our friends. Hope to see them soon again and to return to Spain for Christmas holidays, psyched for new projects! This trip has really been perfect!