Margalef

Anfang Jänner flohen Hannes und ich vor der Kälte des heimischen Winters in das spanische Klettergebiet Margalef.

Dort erwarteten uns zwei Wochen perfektes Winterwetter und Klettern in der Sonne. Wir hatten außergewöhnliches Glück denn normalerweise ist es in der Sonne sogar um diese Jahreszeit oft schon zu warm zum Klettern.

Dieses Mal war es jedoch so richtig angenehm.

Spanische Uhren ticken ein wenig langsamer als bei uns in Österreich – für Hannes und mich bedeutet das jedes Mal Erholung pur.

Wir genossen die Ruhe des idyllischen Kletterdörfchens Cornudella de Montsant. Die herrliche Landschaft links und rechts der Straße auf der Fahrt nach Margalef und den Ausblick vom Klettersektor oberhalb des Dorfes.

War die Kletterei für mich in den ersten Tagen noch etwas gewöhnungsbedürftig und pumpig, so kam ich doch nach wenigen Tagen wieder in meinen „Flow“ und neben vielen schönen Genussrouten gelangen mir auch meine ersten 8a’s in diesem Jahr.

„Que t’angoixa, Nuria“ u. „Adios Paquito“

Die beiden Routen weisen einen völlig unterschiedlichen Charakter auf.

Während Erstere hauptsächlich Ausdauerkraft an 2-Finger Löchern abverlangt und sehr raue Griffe aufweist,  ist „Adios Paquito“ sehr steil.

Diese Route startet mit einer Bouldertraverse verläuft danach an relativ angenehmen, hautschonenden, Löchern durch einen weitausladenden Überhang.

Wir haben viele unserer Freunde in Margalef wiedergetroffen und auch Andrea Cartas und Carlos Padilla, unsere Freunde aus Madrid, leisteten uns Gesellschaft.

Es fühlte sich für mich richtig heimisch an. Wir kletterten den ganzen Tag miteinander und ließen abends den Tag bei Tapas und Bier ausklingen.

Mit frischem Elan und voller Energie sind wir nach zwei Wochen klettern in der spanischen Sonne wieder in unserem Job durchgestartet und morgen geht’s bereits auf die Ispo nach München.

Der Februar wird für mich sehr arbeitsintensiv daher wünsche ich euch schon jetzt  einen angenehmen Monat.